18. März 2012

6. April 2012, von Henriette Gerber in ARCHIV, März

Sie lachten sich scheckig über diesen absurden Einsatz, von dem Hans-Werners ehemaliger Kollege vom Jenenser Revier gerade in gemütlicher Runde erzählte. Vor knapp drei Wochen wurde dort allen Ernstes ein Filmteam samt Komparsen verhaftet, die eine Verfolgungsjagd gedreht hatten. Wenn die den Dreh angemeldet hätten, wäre das nicht passiert, ergänzte der. Trotzdem peinlich, meinte Hans-Werner. Damit kennst du dich ja aus, kramte sein Streifepartner plötzlich im Nähkästchen. Oh je, dann kam es jetzt wohl raus?

Was solls, wir sind alle nur Menschen, begann er seine Geschichte, in der er gestand, dass er neulich beinahe selbst drei Schauspieler verhaftet hätte. –  Die Marschke, den Schmidt-Schaller und den Girnth vom SOKO LEIPZIG – Team. Ich konnte ihn im letzten Moment noch davon abhalten, ergänzte lachend sein Kollege. Und alle setzten ein.

Aber ich bin eben ein TATORT-Fan, versuchte er das Gackern der Freunde und Kollegen zu übertönen. Den Wuttke und die Thomalla hätte ich doch erkannt. – Und die Thomalla dann trotzdem verhaftet, meinte ein anderer, um die ausgelassene Stimmung weiter anzuheizen.

DREHARBEITEN AM RECLAM-CARRÉE / INSELSTRASSE

Leipzig Spüren  /  ARCHIV  /  Current Page